Rechtsanwalt Dr. Mert Kilic

Dr. Mert Kilic berät national und international tätige Mandanten in sämtlichen Fragen des Bankenrechts sowie Bank- und Finanzaufsichtsrechts. Hierbei setzt er einen besonderen Schwerpunkt auf das Börsenrecht.

Er vertritt insbesondere diverse außereuropäische Wertpapierhandelsunternehmen und Börsenhandelsteilnehmer in zahlreichen börsenrechtlichen Sanktionsverfahren sowie in sonstigen aufsichtsrechtlich veranlassten Verwaltungs-, Verwaltungsgerichts- und Amtshaftungsverfahren.

Dr. Mert Kilic verfügt in diesem Zusammenhang über eine Spezialexpertise zu Fragestellungen handelsgestützter Marktmanipulation (insbesondere zum Vorwurf des Layering und Spoofing) sowie zu Fragestellungen der Regulierung des algorithmischen Handels und Hochfrequenzhandels.

Darüber hinaus berät er innereuropäische Kredit- und Wertpapierinstitute bei Compliance-Ermittlungen inländischer sowie ausländischer Aufsichtsbehörden sowie vor allem außereuropäische Kreditinstitute, Konzerne und Family Offices bei ihrem Eintritt in den europäischen Finanzmarkt.

Sprachen: Deutsch | Englisch | Türkisch | Russisch

Veröffentlichungen:

  • Der algorithmische Handel. Regulierung, Rechtsvergleich und Praxisfragen (Schriften zum Recht der Digitalisierung, SRDi; Mohr Siebeck); erscheint 2026

  • Urteilsbesprechung zum Urteil des BGH vom 22.02.2024 – III ZR 13/23, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht (NVwZ) 2024, S. 861 ff.

  • § 304 KAGB – Ein regulatorischer Umsetzungsfehler des deutschen Gesetzgebers, Recht der Finanzinstrumente (RDF) Heft 04 2020, S. 272 ff.

  • Probleme des algorithmischen Handels – Die regulatorische Einordnung der Iceberg- Order, Zeitschrift für Bank und Kapitalmarktrecht (BKR) 2020, S. 394 ff.

  • Regulierung für den algorithmischen Börsenhandel lässt viele Fragen offen, Börsen- Zeitung vom 10.04.2020, Nr. 71, S. 9

  • Im Hochfrequenzhandelsgesetz ist eine Novellierung erforderlich, Die Bank – Zeitschrift für Bankpolitik und Praxis Heft 04/2020, S. 54 ff.

  • Mitwirkung bei: Neue Finanzanlagenvermittlungsverordnung – MiFID für alle, Recht der Finanzinstrumente (RDF) Heft 04 2019, S. 284 ff. (siehe vor Fn. 1)

Lebenslauf:

  • 2025: Promotion zum Dr. iur. an der Philipps-Universität Marburg

  • Seit 2022: Tätigkeit als Rechtsanwalt in verschiedenen international tätigen (deutschen sowie anglo-amerikanischen) Großkanzleien

  • 2022: Zweite juristische Staatsprüfung

  • 2020 – 2022: Rechtsreferendariat am Oberlandesgericht Frankfurt a.M. mit Stationen bei einer Kammer für Bankrecht, beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung sowie einer international tätigen Wirtschaftskanzlei

  • 2019: Erste juristische Staatsprüfung

  • 2015 – 2019: Studium der Rechtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt

Referenzen:

  • Bankaufsichtsrechtliche Beratung einer türkischen Großbank beim Erwerb einer deutschen Privatbank

  • Bedeutender Sieg in einem börsenrechtlich veranlassten Amtshaftungsverfahren eines US-Handelsteilnehmers vor dem Bundesgerichtshof

  • Beratung des Bankensyndikats bei Emission der bislang größten eWpG-Anleihe über EUR 3,0 Mrd.

  • Beratung des Bankenkonsortiums bei Emission einer grünen Bundesanleihe über EUR 4,5 Mrd. durch die Bundesrepublik Deutschland

  • Beratung des Bankenkonsortiums bei Anleiheemission einer Holding über EUR 500 Mio.

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